Recht endet nicht
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Äußerungen in Social Media können rechtswidrig sein, wenn sie gegen Straf- oder Zivilgesetze verstoßen. Und trotzdem ist es oft schwierig, Hatespeech oder Fake News löschen zu lassen. Genau hier setzen wir an — von einzelnen rechtswidrigen Beiträgen über Fake Accounts und Account-Sperren bis zur Regulierung von Plattformen im Großen.

Federführend für dieses Beratungsfeld: Dr. Jessica Flint · an ihrer Seite Dr. Sebastian Volk.

Was wir tun.

01

Rechtswidrige Beiträge

Hatespeech, Falschzitate, Fake News, Beleidigungen: Wenn Äußerungen in sozialen Netzwerken straf- oder zivilrechtswidrig sind, setzen wir Rechtsschutz dagegen durch — von der Meldung über die Abmahnung bis zur einstweiligen Verfügung gegen Verfasser und Plattform.

02

Fake Accounts

Gefälschte Profile sind selten harmlos — oft geht es um Identitätsmissbrauch und Rufschädigung. Wir erwirken die Sperrung und Löschung von Fake Accounts und gehen, wo möglich, gegen die Verantwortlichen und die Plattform vor.

03

Gesperrte Accounts & Beiträge

Sperren erfolgen häufig plötzlich, automatisiert und ohne nachvollziehbare Begründung. Wir setzen die Wiederherstellung gesperrter oder gelöschter Accounts und Beiträge durch — und prüfen Ansprüche auf Schadensersatz, etwa für entgangene Reichweite und Einnahmen.

04

Plattformrecht & DSA

Hinter dem Einzelfall steht die größere Frage, wie weit Plattformen geltendes Recht durchsetzen müssen. Als langjährig im Plattformrecht tätige Kanzlei begleiten wir die Durchsetzung des Digital Services Act und die Haftung der Anbieter — und prägen die Debatte mit.

05

Bewertungen & Bewertungsportale

Unzutreffende oder rechtswidrige Bewertungen auf Google, kununu oder Jameda können Ruf und Geschäft empfindlich treffen. Wir setzen die Löschung unwahrer Tatsachenbehauptungen und unzulässiger Schmähkritik durch — gegenüber dem Verfasser und gegenüber dem Portal, das nach gefestigter Rechtsprechung zur Prüfung verpflichtet ist.

06

Suchergebnisse & Recht auf Vergessenwerden

Wer mit veralteten, unwahren oder rufschädigenden Treffern bei Google verbunden wird, kann einen Anspruch auf Auslistung haben (Art. 17 DSGVO). Wir prüfen die Erfolgsaussichten im Spannungsfeld von Persönlichkeitsschutz und Informationsfreiheit und setzen die Entfernung gegenüber dem Suchmaschinenbetreiber durch.

Unser Anspruch

Wir kämpfen dafür, dass geltendes Recht auch in den sozialen Netzwerken durchgesetzt wird — gegen Plattformen, die sich lange für unangreifbar hielten.

Neu — selbst aktiv werden

Erste Schritte allein —
oder begleitet.

Mit den JUNLOCK Best Practices erhalten Betroffene von Accountsperren, Fake-Profilen, Hackerangriffen oder sonstigen Social-Media-Problemen klare, verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um erste rechtliche Maßnahmen eigenständig umzusetzen.

Wenn weitergehende Hilfe nötig ist, stehen wir bereit — digital, lösungsorientiert und häufig zu fair kalkulierten Pauschalpreisen*, bis zur vollständigen Klärung des Falls.

Angebot von
JUN Legal GmbH
Themen
Accountsperren · Fake-Profile · Hackerangriffe · Content-Klau
Rückmeldung
Mo–Fr, in der Regel innerhalb von 24 Stunden
Ansprechpartner
Dr. Sebastian Volk · Niels Gehrig
Kontakt
platformrights@jun.legal

* Ob ein Pauschalpreis möglich ist, hängt von Umfang und Komplexität des Falls ab. Das klären wir stets vor der Beauftragung — Sie behalten die volle Kostenkontrolle.

Fälle & Erfolge.

[ Auswahl ]
LG Köln
2026

Böhmermann ./. X — Löschung eines Fake-Accounts

Für Jan Böhmermann erwirkte JUN Legal vor dem Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung, mit der X (vormals Twitter) zur Löschung eines Fake-Accounts verpflichtet wurde — ein Erfolg gegen ein Vorgehen, das Betroffene sonst oft allein lässt.

Falschzitate
Persönlichkeitsrecht

Gegen die Verbreitung von Falschzitaten

Verfälschte Aussagen verbreiten sich viral und treffen jeden — vom Privatmenschen bis zur Person des öffentlichen Lebens. Wir vertreten Betroffene gegen Falschzitate und ihre Weiterverbreitung; ein Feld, das unser Team, darunter Matthias Pilz, über Jahre mitgeprägt hat.

LG München I · LG Würzburg
Grundsatz

Wann ganze Accounts gelöscht werden müssen

Vor dem Landgericht München I und dem Landgericht Würzburg haben wir Entscheidungen erwirkt, die Menschen stärken, die in sozialen Netzwerken beleidigt und diffamiert werden — bis hin zur Pflicht der Plattform, nicht nur einzelne Beiträge, sondern ganze Accounts zu entfernen. Eine Linie, die wir in der Mandatsarbeit konsequent nutzen.

Plattformhaftung
Entwicklung

Das Ende des Haftungsprivilegs?

Bei Fake-Accounts und Deepfakes verschiebt sich die Verantwortung zunehmend in Richtung der Plattformen. Wir verfolgen und kommentieren diese Entwicklung — und übersetzen sie in konkrete Strategien für die Durchsetzung Ihrer Rechte.

Häufige Fragen.

[ FAQ ]
Frage 01
Meinung oder Tatsache

Muss ich negative Kritik und schlechte Bewertungen hinnehmen?

Zulässige Meinungsäußerungen ja — unwahre Tatsachenbehauptungen und unzulässige Schmähkritik nein. Diese Abgrenzung entscheidet über die Erfolgsaussichten, und wir nehmen sie vor der ersten Maßnahme vor.

Frage 02
Beweise

Was sollte ich tun, bevor ich mich wehre?

Sichern Sie Beweise: Screenshots mit URL und Datum, am besten bevor Sie reagieren. Löschen Sie nichts und antworten Sie nicht vorschnell — beides kann die spätere Durchsetzung erschweren. Die ersten Schritte gelingen mit den JUNLOCK Best Practices auch allein.

Frage 03
Ablauf & Kosten

Wie läuft ein Vorgehen ab — und was kostet es?

In der Regel: Prüfung, Melde- und Beanstandungsverfahren, Abmahnung, notfalls einstweilige Verfügung. Viele Fälle klären wir zu fair kalkulierten Pauschalpreisen; ob das möglich ist, besprechen wir stets vor der Beauftragung.

Frage 04
Dauer

Wie schnell lässt sich rechtswidriger Inhalt entfernen?

Über das Melde- und Beschwerdeverfahren oft binnen Tagen; ist es eilig, ermöglicht die einstweilige Verfügung eine gerichtliche Entscheidung in kurzer Zeit. Das Tempo hängt von Plattform, Nachweisbarkeit und Dringlichkeit ab.

Frage 05
Ausland

Was, wenn Verfasser oder Plattform im Ausland sitzen?

Auch dann bestehen Ansprüche: Große Plattformen sind über EU-Recht und den DSA erreichbar, und deutsche Gerichte sind bei Rechtsverletzungen mit Inlandsbezug häufig zuständig. Wir prüfen den richtigen Adressaten und Gerichtsstand.

Frage 06
Anonymität

Muss ich wissen, wer hinter einem Beitrag oder einer Bewertung steckt?

Nein. Auch bei anonymen Inhalten können Sie die Plattform in Anspruch nehmen: Sie trifft eine Prüfpflicht und muss rechtswidrige Inhalte nach Beanstandung entfernen.

Frage 07
DSA

Was bringt mir der Digital Services Act?

Der DSA verpflichtet Plattformen zu Melde- und Abhilfeverfahren, begründeten Moderationsentscheidungen und Beschwerdewegen. Wir nutzen diese Rechte gezielt, um die Durchsetzung im Einzelfall zu beschleunigen.

Unrecht im Netz?
Setzen wir uns zur Wehr.

Ansprechpartner:innen · Social Media Recht